Multi-Sensor-Datenfusion zur Interpretation komplexer Situationen

Ansprechpartner:Ralf Reulke
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Ziel ist die Beobachtung und die automatische Interpretation dynamischer Situationen mit vielen unabhängigen Akteuren. Zum Verständnis einer Szene gehört dabei nicht nur die Rekonstruktion der dreidimensionalen Zusammenhänge zwischen sich bewegenden Objekten, sondern auch die Bewertung der Vorgänge im Hinblick auf atypische Aspekte, die gegebenenfalls als Gefährdung eingestuft werden müssen. Solche Systeme können bei der Verkehrsüberwachung, in der Luft- und Raumfahrt, zur Beurteilung belebter Plätze und Fußgängerzonen oder auch zur Sicherung von Großereignissen, wie z.B. der Fußballweltmeisterschaft zum Einsatz kommen.

Ausgegangen wird dabei immer von der multisensoriellen Erfassung einer Situation, insbesondere mit optischen Sensoren (Kameras) unterstützt durch Infrarot- und LIDAR-Systeme. Den verschiedenen Typen von Sensoren und deren unterschiedlichen Erfassungsbereichen und Standorten muss durch geeignete Fusionsverfahren Rechnung getragen werden.

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