Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Informatik, Prof. Dr. Holger Schlingloff
Semesterprojekt "Hochautomatisiertes Fahren"


Zeit: Montag 15:15 – 16:45, 4.113, Rudower Chaussee 25 (RUD25)

Aktuelle Hinweise

Unterlagen

  • 23.10.2017: Einleitungsfolien
  • 30.10.2017: CrESt-Use Case “Cooperative Vehicle Automation”


  • Empfohlene Literatur


    Ankündigung
    Seitdem große Softwareunternehmen wie Google und Apple eigenständig autonome Fahrzeuge entwickeln, sind auch bei klassischen Automobilherstellern Funktionen für assistiertes und hochautomatisiertes Fahren immer mehr in den Fokus gerückt.
    So ist beispielsweise in diesem Jahr in Berlin eine Teststrecke für vernetzte Fahrzeuge eingerichtet worden. Herausforderungen bei der Entwicklung selbstfahrender Autos liegen derzeit vor allem in der sicheren Beherrschung von Fahrsituationen, die eine Kooperation verschiedener solcher Fahrzeuge erfordern.
    In diesem Projekt soll, in Zusammenarbeit mit der Firma Assystem, eine Fahrerassistenzfunktion für automatisiertes Kolonnenfahren entwickelt und an Modellfahrzeugen erprobt werden. Schwerpunkt dabei ist der modellbasierte Entwurf und die Validierung der Applikations-Software.
    Die Konstruktion und der Aufbau der Modellautos (Hardware und Basis-Software) richtet sich nach Entwürfen des industriellen Partners.
    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen eine abgegrenzte Fahrfunktion entwerfen und realisieren, beginnend bei Anforderungsanalyse und Software-Architektur, bis hin zu Hardware-in-the-Loop Tests, Simulationen und Integration in das Fahrzeug.
    Sie lernen dadurch aktuelle Methoden und Werkzeuge des "automotive Software Engineering" kennen, so wie sie in der industriellen Praxis eingesetzt werden.

    Wünschenswerte (aber nicht erforderliche) Voraussetzungen sind Kenntnisse in Softwaretechnik, Modellierung, Simulation, Testmethodik, C/C++, Linux, ROS, oder Microcontroller-Programmierung. Das Semesterprojekt ist eingebunden in das nationale Forschungsvorhaben "Collaborative Embedded Systems" des BMBF, bei dem ein Team aus 23 Forschungseinrichtungen und Unternehmen Grundlagen für den modellbasierten Entwurf kooperierender cyber-physischer Systeme in der Industrie entwickelt.

    Organisatorisches:

    Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Plätze beschränkt.
    Der Wert des Moduls beträgt 12 Studienpunkte (etwa 360 Arbeitsstunden oder 20 Stunden pro Woche); die Arbeitsleistungen, auf deren Grundlage die Studienpunkte vergeben werden, sind Die angegebene Seminarraumzeit ist für Zwischenberichte, Präsentationen etc. vorgesehen.
    H. Schlingloff, 5.11.2017