Barrierefreies Assistenzsystem auf Basis kooperierender Sensornetze (Basys)


Teilthema HU: Entwicklung intelligenter Algorithmen zur multimodalen Sensordatenfusion und zur Detektion, Klassifizierung und Tracking von Personen anhand der fusionierten Daten
Teilthema L&D: Entwicklung einer Kommunikationsarchitektur, einer barrierefreien Zutrittskontrolle und eines barrierefreien interaktiven Besucherterminals

Das barrierefreie Assistenzsystem soll vor allem Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen oder Fremdsprachler beim Besuch von Behörden und öffentlichen Einrichtungen unterstützen und ihnen dabei weitestgehende Selbstständigkeit ermöglichen. Das Assistenzsystem besteht aus einem Besucherterminal, verschiedenen Sensoren zur Positions- und Bewegungsdetektion sowie einer Smartphone-App. Am Terminal oder Smartphone melden sich die Besucher beim Assistenzsystem an, wählen ihre bevorzugte Sprache, füllen Formulare aus und geben ggf. eine Beeinträchtigung an. Das Assistenzsystem wählt unter Berücksichtigung dieser Eingaben automatisch einen passenden Sachbearbeiter und die zugehörige Route aus.
Die Smartphone-App verfügt über ein neuartiges, barrierefreies Indoor-Navigationssystem. Die Ermittlung von Positionen und Bewegungen innerhalb des Gebäudes erfolgt durch Kombination unterschiedlicher Sensoren und Fusion der multimodalen Sensordaten mit hoher Zuverlässigkeit. Darüber hinaus wird eine barrierefreie Zutrittskontrolle gewährleistet und bei der Navigation durch Hilfeterminals, Monitore oder Lautsprecher Unterstützung gegeben.

Projektleiterin

Prof. Dr. Beate Meffert

Projektmitarbeiter

Dipl.-Inf. Sascha Stübing, Dipl.-Ing. Niklas Treutner,
Dipl.-Inf. Steffen Mankiewicz (L&D),
Dr.-Ing. Olaf Hochmuth

Zusammenarbeit

Das Projekt wird gemeinsam mit der Firma Lüth & Dümchen Automatisierungsprojekt GmbH Berlin bearbeitet. Näheres ist in einem Flyer oder Poster dargestellt.

Forschungsförderung

Förderprogramm: Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM-KF) des BMWi
Projektträger: Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF)
Laufzeit: 01.10.2017 bis 31.03.2019


Hinweise an Dr. O. Hochmuth
17.04.2018, 17:17