Thomas Ney
Student an der HU-Berlin
Semesterferien und doch nicht frei
Verfasst am 12. September 2007 um 18:11 Uhr | Kategorie: Studentenleben, Informatik | Autor: Thomas | Keine KommentareTja, so gehts einem als Bachelor-Student. Da hat man formell frei und sitzt doch Tag und Nacht an Arbeit. Hausarbeiten und Prüfungen stehen an - nachdem man sich bereits am Semesterende so manch harter Prüfung stellen musste.
So geschehen in Praktischer Informatik I+II. Dort wurde in drei Stunden der Stoff von zwei Semestern geprüft. Das allein wäre kein Grund zur Aufregung gewesen. Nur leider wurden auch Dinge geprüft, die in den Vorlesungen allenfalls am Rande eine Rolle spielten, oder Komplexitätsrechnungen verlangt, in denen BA-Studenten mangels Vorkenntnissen in Theoretischer Informatik I (die folgt laut Verlaufsplan erst in Semester 3) klar benachteiligt sind.
Nun will ich hier nicht wieder die Alte Leier vom benachteiligten Bachelor-Student runterspielen - schließlich habe ich, wie es aussieht knapp bestanden (auch wenn die offiziellen Ergebnisse nach knapp zwei Monaten noch immer ausstehen). Andere hatten weniger Glück. Und die triffts doppelt hart. Denn eine Nachprüfung gibts erst wieder am Ende des kommenden Semesters (dem maximalen Rahmen laut $14 Abs. 3 der Prüfungsordnung). Eine Frechheit, wenn man bedenkt welchen Umfang das Modul besitzt. Aber Besserung ist nicht in Sicht. Nach mehreren Beschwerde-eMails wurde ich immer wieder auf das Jahr 2010 verwiesen. Dort muss eh endgültig umgestellt und dann wird man meine Anmerkungen gern berücksichtigen. Da wollte ich zwar schon fertig sein - aber angesichts der Tatsache, das in Adlershof so gut wie niemand mehr in der Regelstudienzeit ist - ist das vielleicht sogar realistisch.
Nochmals beschweren werde ich mich jedenfalls nicht. Dafür ist mir die Zeit in Anbetracht der Hausarbeit einfach zu schade. Die ist zwar ähnlich schwer wie ne Info-Prüfung - dafür aber wenigstens fair.
Anbei ein Hinweis zur Seite:
Ich hab die Linkliste für Studenten wieder ein wenig erweitert. Da die Zahl der Links inzwischen etwas ausufert, werd ich mir künftig evtl. was anderes überlegen müssen. Auch die Tatsache, das die Links nicht beschrieben sind, stört mich etwas. Mal sehen was die Zukunft bringt.
Vorstellung: Informatik und Gesellschaft
Verfasst am 18. Juli 2007 um 16:55 Uhr | Kategorie: Informatik | Autor: Thomas | Keine Kommentare![]() Semester: Sommersemester ‘07 Dozent: Prof. Dr. Wolfgang Coy |
Um angehenden Studenten der Informatik einige Informationen zum Informatikstudium bieten zu können, möchte ich diese Seite nutzen, um jeweils über die Module des Studiengangs zu berichten, die ich bereits abgeschlossen habe. Da ich für das Testat ein gutes Gefühl habe, macht das Modul Informatik & Gesellschaft hiermit den Anfang
Inhalt des Moduls
Thematisch ist das Modul weit gefächert. Den Anfang macht hierbei ein Einblick in die Geschichte der Informatik von den Anfängen der mechanischen Rechenmaschinen bis zu den modernen Hochleistungsrechnern der Gegenwart. Auch dem Übergang von der Industrie- zur Informationsgesellschaft ist eine Sitzung gewidmet. Der weitere Verlauf der Vorlesung behandelt den gesellschaftlichen Bezug dieser noch verhältnismäßig jungen Wissenschaft. Von Problemen der Zuverlässigkeit über rechtliche Fragen des Urheberrechts und des geistigen Eigentums bis hin zur Problematik der Überwachung werden diese Bereiche in thematischen Sitzungen vertiefend erläutert. Den Einstieg hierbei bildet jeweils ein geschichtlicher Abriss mit anschließender Spezialisierung auf die besonderen Aspekte der Informationstechnologie.
Weitere Themen sind die Entwicklung digitaler Medien, Internet und Rechentechnik als Wirtschaftszweig, die Informatik in Bildung und Wissenschaft bis hin zur Informatikkultur des OpenSource und des Web 2.0.
Präsentation der Inhalte
Die gesamte Vorlesung ist geprägt von zahlreichen, zumeist witzigen, Anekdoten, die das Zuhören erleichtern. Die Vortragsweise des Dozenten ist überaus frei und wird durch eine übersichtliche und aktuelle Präsentation ergänzt. Positiv: Die Vorlesung wird auch im MP3-Format im Internet veröffentlicht. Zusammen mit den ebenfalls erhältlichen Präsentationen ideal zur Testat-Vorbereitung.
Schwierigkeitsgrad
Im Anschluß an die Vorlesung folgt ein schriftliches Testat. Dieses ist in Form eines Multible.Coice-Tests gehalten. Die Fragen gehen teilweise sehr ins Detail. Da jedoch eine ausgedruckte Form des Vorlesungsskipt als Hilfsmittel gestattet ist, sind auch diese mit etwas Vorbereitung leicht zu beantworten.
Als Bachelor-Student ist zusätzlich die Abgabe einer Hausarbeit von 10-12 Seiten nötig. Den Themenbereich darf der Studierende hier selbst wählen, wobei das genaue Thema vom Dozenten vorgegeben wird.
Fazit
In der Form sicher eine der besten Veranstaltungen dieses Studiengangs. Die Vorlesung weckt das Interesse für Teilgebiete der Informatik und war trotz relativ früher Uhrzeit verhältnismäßig gut besucht. Die Anforderungen an den Studierenden waren insgesamt angemessen, wenngleich das Hausarbeitsthema sehr speziell war.
Gedanken zum Bachelor-Studiengang Informatik
Verfasst am 16. Juni 2007 um 13:32 Uhr | Kategorie: Studentenleben, Informatik | Autor: Thomas | Keine KommentareDas aktuelle Semester neigt sich dem Ende und somit rückt auch die Prüfung in Praktischer Informatik näher. Da sich der Stoff der Prüfung über zwei Semester erstreckt und entsprechend umfangreich ist, haben zwei Kommilitonen und ich versucht, das weite Feld etwas einzugrenzen, und nach Probeklausuren oder ähnlichem gefragt. Zusätzlich waren wir etwas verunsichert, dass in unseren Übungen Fragen zum Thema Prädikatenlogik aufgetaucht waren – Stoff der erst im folgenden Semester im Modul Theoretische Informatik behandelt wird. Die Antworten des Professors auf unsere Fragen haben mich zu dieser kurzen Ausführung bewegt.
Durch zahlreiche Situationen sind wir bereits an die Geringschätzungen gewöhnt, die einem entgegen gebracht werden, wenn man darauf verweist, man sei Bachelor-Student. Das dies in spätestens in drei Jahren ausschließlich so sein wird, scheint noch nicht überall durchgedrungen zu sein. Zumindest zaubert der Begriff Bachelor regelmäßig ein abfälliges Lächeln auf die Lippen vieler Dozenten.
Auch was die Umsetzung des Bachelor betrifft, weißt das System noch Mängel auf, wie obiges Beispiel beweist. Entgegen des Studienverlaufsplanes wird Stoff vorausgesetzt, der erst in kommenden Semestern gelehrt wird. Auf Nachfrage beim Dozenten erfährt man dann nur, dies sei alles „trivial“ und „elementar“, das müsse man eben wissen. Auch in der Prüfung. Da kommt das dann vermutlich auch ran. Ist ja auch nicht weiter schlimm, irgendwo findet man sicher noch eine 200-Folien Präsentation von 2002, die einem das ganze dann via Selbststudium näher bringt. Da stehen selbst die Übungsleiter auf verlorenem Posten. So hat sich mein Übungsleiter ca. 20 min der knappen Zeit genommen – und wenigstens eine, für die Übung erforderliche Einführung gegeben. Auch bei der Korrektur habe ich etwas Nachsicht erfahren, mit dem Hinweis, ich solle es mir unbedingt bis zur Prüfung ansehen. Womit wir wieder beim Thema wären: Die Prüfung. Voraussichtlich wird diese auch nicht von der Person zusammengestellt, die uns den Stoff gelehrt hat. Egal, wie die Prüfung letztendlich gelaufen ist, werdet ihr hier nachlesen können, sobald ich sie geschrieben hab. An dieser Stelle soll erst einmal Schluß für heute sein – wenngleich das Thema Bachelorstudiengang Informatik noch hinreichend Diskussionsstoff bietet.
Neues vom Studium
Verfasst am 25. Mai 2007 um 15:50 Uhr | Kategorie: HU-Berlin, Geschichte, Informatik, Diese Seite | Autor: Thomas | Keine KommentareStatusbericht Studium
Im Großen und Ganzen läufts im Moment recht gut. Die Freiräume im Stundenplan lassen sich optimal nutzen, um die Übungs- und Praktikumsaufgaben mit meinen Kommilitonen durchzusprechen und auch mit beiden Veranstaltungen im Bereich “Informatik und Gesellschaft” bin ich überaus zufrieden. Wer mal reinhören will: Die Vorlesung gibt es hier auch als Podcast.
Neues auf der Seite
Auch auf der Seite hat sich etwas getan: Im Downloadbereich findet ihr künftig eine Anleitung, wie ihr den VPN-Clienten einrichten könnt, um euch auch von zu Hause Zugang zum Uninetz zu verschaffen. Für all diejenigen, die das selbe Proseminar wie ich besuchen, gibt es zusätzlich auch das Handout zu meinem Kurzreferat zum Download.
Interessant
…dürfte für Studenten der Geschichts- und Politikwissenschaften das Angebot der Bundeszentrale für Politische Bildung sein. Dies habe ich gestern selbst feststellen dürfen, als ich ein Buch zum Thema DDR-Staatssicherheit gesucht habe. Das Angebot der BPB ist überaus umfangreich und auch für Studenten erschwinglich. Ein Großteil gibt es sogar kostenlos. Vorbeischauen lohnt sich also.
Über die Zukunft des Semestertickets
…wurde zuletzt abgestimmt. Der alte Vertrag mit der BVG läuft ab. Diese versucht indes eine 3%ige Preiserhöhung durchzusetzten. Um die Meinung der Studenten wurde gebeten. Bei einer absoluten Mehrheit der abgegebenen Stimmen, und einer Wahlbeteiligung von mind. 10% der Studenten gilt der neue Vertrag als angenommen. Sollte dies nicht der Fall sein, so heißt es für viele Studenten künftig auf die erheblich teureren Monats- oder Jahreskarten zurückgreifen.
Ich habe bereits abgestimmt, und ich hoffe ihr habt es auch. Das Ergebnis steht noch aus.
Vista läst auf sich warten
Verfasst am 05. Februar 2007 um 19:52 Uhr | Kategorie: Informatik | Autor: Thomas | Keine Kommentare
Eine Woche ist es nun draußen, doch wir warten immernoch auf unser Windows Vista für Informatik-Studenten. Andere Unis haben es laut Forenbeiträgen schon bereitgestellt, und auch wir sollten es bald bekommen.
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