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They gave the music back. - Nach ihrer supertollen Show in Berlin wurde ich mit größtem Enthusiasmus zum Show nach Leipzig gebracht. (Thanx L.!)
Auch diese Show war leider nicht komplett ausverkauft, war aber nicht so wichtig. Fans ... und das Haus rockt. Vor der erwarteten Jonatha Brooke hatten sie noch die lokale Band Alex Cross im Vorprogramm. Diese war richtig gut und man konnte ordentlich mitgehen. Stilistisch sind sie in der Nähe von Gotthard angesiedelt; also ein toller Act und überraschender Bonus. Besser kann eine Vorband nicht sein! (David & Eric guckten schon einmal hinter der Bühne vor, um zu sehen, wen sie sich da eingeladen hatten. Auch die beiden waren richtiggehend begeistert von den Newcomern.)
Der Merchandise-Stand war wieder heiß umlagert, jedoch waren die grauen T-Shirts wirklich schon komplett ausverkauft. (In Berlin hatte ich also das vorletzte überhaupt bekommen.) Prompt wurde ich dann auch gleich von mehreren Leuten auf dieses hier in Leipzig einmalige Shirt angesprochen ... *fg*
21:07 Uhr gab es dann wieder den Nebel und die Hooters begannen aufzuspielen. Sie starteten sogleich mit einem Knaller: brother don't you walk away (Zig Zag '89). Genial! Also schon einmal ein dickes Plus durch diese erste Nummer. (Aber ich bin wohl voreingenommen, da es mein persönlicher Fave ist.) Obwohl keine totale Überraschung, hatte ich nicht erwartet, dass sie diese Nummer auch in der Show bringen würden. Dieses war nämlich der Song des Soundchecks, der wieder und wieder den ganzen Nachmittag über durch den Park klang und mich total begeistert hat. Eine weitere Änderung war das folgende south ferry road (vom 85er nervous night), welches als schnellere Alternative zum 'hanging on a heartbeat' auch besser kam. Jetzt das erste Break und danach blieb alles in der bekannten Reihenfolge, jedoch mit mehr technischen Problemen, als z.B. in Berlin. Dies ging schon bei dem folgenden fightin' on the same side los, konnte aber relativ schnell behoben werden. Fran erzählte Lucy's Geschichte besser und auch John steigerte seine Leistung an der Gitarre, so dass das von mir schon als genial empfundene Solo in 500 miles hier in Leipzig sogar noch überboten wurde. Dies spürten irgendwie auch die Fans, denn die Stimmung war durchgehend gut und das Publikum lauter als in der Columbiahalle (obwohl dort mehr Leute hineinpassten).
Beim Intro zu deliver me wurde dann extra noch einmal auf "Johnny on the guitar" hingewiesen. War aber nicht nötig, denn er war den ganzen Abend über in seiner "Zone", also voll drauf. Szeneapplaus bekam Eric dann für die Umdichtung einer Zeile bei eben diesem 'deliver me', denn nun heißt es: "this was love I SHOULD have known". Aber dass es da etwas für ihn zum Nachtrauern geben würde nahm man ihm einfach nicht ab. Von allen Musikern schien er die beste Laune zu haben und musste sich auch nicht verstellen. Wann immer es an ihm war zu singen erntete er die meiste Bewunderung, wenn er einfach drauf lossang und sein Hände in die Taschen steckte, wie es ihm ja am liebsten ist .... Wieder war es an Eric, nach dem private emotion-Intermezzo ("selbstverständlich" mit der deutschen Strophe) auf das 'deliver me'-Thema zurückzuführen mit dem Text, den er schon für Berlin parat hatte. Und dabei war das Eis hier ja schon lange gebrochen ...
Nun eine weitere kleine Änderung, denn das Intro zu dem frenetisch bejubelten Johnny B war give the music back. Also ein weiterer Song, den ich in Berlin auch gern gehört hätte. Somit hatte es sich also gelohnt Leipzig mitzunehmen. Rob war ja auch begeistert von der Stimmung der Fans und intonierte "Leipzig" auf bewundernde Art und Weise. (Schön war auch zu sehen, wie selbst das komplette Ensemble von Alex Cross bei Johnny B mitging und lauthals mitsang.) Satellit hatte zwar wieder nicht das umwerfende "jigs 'n reel"-Intro, aber der Song war toll dargeboten. Das gimme a stone wurde standardmäßig als "neu" angekündigt, aber auch hier richtig gut von den Fans angenommen. Somit ließ es sich Rob nicht nehmen den so eingängigen Refrain ein paar Mal mehr als es ursprünglich geplant war mit den Fans zu singen.
All you zombies war auch in dieser längeren Version toll anzuhören und dann war es wieder Zeit für Karla with a K; eines ihrer allerbesten Live-Stücke. Der Scherzbold Eric liess es sich aber nicht nehmen, sich vorher ein Banjo zu schnappen und einfach drauf los zu spielen. Dieses gefiehl den Fans auch, so dass er diese mit einem spontanen "oh Suzanna" beglückte. Er ist einfach ein Held ... und dies ist gut so. Dummer Weise setzte Rob Hymans Mikro im Verlauf des Songs wieder einmal aus. Zuerst improvisierten sie etwas und dann musste Eric ran und nachdem er ein tolles spontanes Zwischenspiel geboten hat, gab er dann eben allein die letzten Zeilen zu Gehör. Da sah man, dass die Hooters wirkliche Profis sind! Glücklicher Weise war schon beim nächsten/letzten Song wieder alles schnell in Ordnung gebracht worden ... and we danced.
Halb 11 ging es von Eric eingeleitet weiter mit "jetzt spielen wir Lieder die wir für andere Musiker geschrieben haben". Also time after time und one of us; letzteres selbstverständlich wiederum mit Jonatha Brooke. Das Finale dieses Zugabenblocks bildeten dann, nicht ganz unerwartet, twenty-five hours a day in einer (subjektiv empfunden) noch längeren Version als in Berlin. Denn hier wurden sowohl von Teile von 500 miles, als auch von don't knock it, til you try it eingebaut.
22:58 Uhr kamen die 5 Mannen noch einmal für ein letztes Stück zurück und wenn es nach mir ginge, könnten sie es day by day wiederholen.
Fazit: '... Hooters don't you walk away ... '
Die geballte Kraft, die hinter diesen beiden Konzerten stand ist der pure Wahnsinn gewesen. Ich habe es nicht bereut, beide Lokations besucht zu haben, zumal die Fans ja auch unterschiedlich reagierten. Hier in Leipzig war zwar die Setlist etwas verkürzt, was aber durch die Veränderung dieser nicht allzu schlimm war. Die Hooters sind und bleiben die besten Stimmungsmacher, die es gibt und das haben sie auf diesen Konzerten einmal mehr grandios unter Beweis gestellt. Pure Hooterisation!
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## Besetzung ##
Eric Bazilian - Leab Vocals, Guitars, Mandola, Mandolin, Bass
Rob Hyman - Lead Vocals, Keyboards, Accordion, Melodica
John Lilley - Guitars, Mandolin, Keyboards
Fran Smith, jr. - Bass Guitar, Vocals
David Uosikkinen - Drums
## Setlist ##
1. brother don't you walk away
2. south ferry road
3. fightin' on the same side
4. Lucy in the sky
5. where do the children go
6. graveyard waltz (slight return) /
7. 500 miles
8. until you dare*
9. deliver me / private emotion /
10. heimliche Sehnsucht / deliver me
11. give the music back (snippet) / Johnny B
12. instrumental / satellite
13. gimme a stone*
14. all you zombies
15. oh Suzanna (instr.) / Karla with a K (long version)
16. and we danced
Zugabe #1
17. time after time
18. one of us*
19. jigs 'n' reels / twenty-five hours a day /
don't knock it 'til you try it (snippet) / twenty-five hours a day
Zugabe #2
20. day by day
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