16 Sektoren

Siemensstern (online)


Einführung

Der Siemensstern ist ein Funktionsgenerator für Bildsignale [1]. Man findet mit ihm die höchste Ortsfrequenz, die gerade noch wahrgenommen werden kann. Maß für das "Gerade noch" sei hier Ihre Bildwahrnehmung am Ende der folgenden Signalverarbeitungskette:

Original   Objektiv
Kamera
  Videoserver   Bilddatei   Internet   HTTP-Client   Auge
kont. Siemensstern Objektiv mit Brennweite f=12 mm und CCD-Chip Bilddigitalisierer JPG-Datei mit var. Bildqualitaet TCP/IP Kathodenstrahlroehre (CRT) oder Fluessigkristall-Flachbildschirm wahrgenommener Stern
a=?   f=12 mm
CCD-Chip
  Axis 241Q   JPG
q=99%
  TCP/IP   CRT/TFT   a=?
d=?

Das einfachste, konventionelle Maß für die Ortsfrequenz ist die Angabe auflösbarer Linienpaare pro Millimeter [Lp/mm]. Wichtige Kenngrößen zum Ermitteln der maximalen Ortsfrequenz sind:

Online-Experiment zum Siemensstern

Ihre Aufgabe ist es, über den Objektabstand den Siemensstern mit der Sektoranzahl a scharf einzustellen, und zwar so, dass Sie den kleinst möglichen Durchmesser d des Zerstreuungskreises auf Ihrem Bildschirm erzielen. Sie können den Objektabstand um wenige Mikrometer (µm) vergrößern (up) oder verkleinern (dn). Messen und notieren Sie abschließend den Durchmesser d des Zerstreuungskreises und berechnen Sie die max. Ortsfrequenz der gesamten Signalverarbeitungskette (Gesamtsystem).

Siemensstern (off-line)  
Siemensstern (off-line) Objektabstand:
 µm
Anschlag am kamerafernen Ende
busy
Status:
q: 99%
22.11.14
Anschlag am kameranahen Ende

Experimentalaufbau

Hardware

Literatur zum Siemensstern

Bähr, H.-P. und Vögtle, T. Digitale Bildverarbeitung. Karlsruhe: Wichmann-Verlag 1991


© Dr. O. Hochmuth
Lothar Heese (Hardware)
Dipl.-Inf. Roman Blaschek (PC-Software)
Dipl.-Inf. Nicky Hochmuth (Video-Client)
Lars Gollub (Video-Server)
11.02.2009, 13:54:36