| Geschichte des PC | © 1996 Guido Draheim |
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ComputergenerationenDie 1. Generation (1946-1958)Die erste Computergeneration basierte auf Elektronenröhren als Schaltelemente - sie erreichten eine Leistung von maximal einigen tausend Additionen pro Sekunde. Die ENIAC gilt als Urvater dieser Generation. Die ENIAC wurde übrigens noch durch Neuverdrahtung programmiert - durch zwei talentierte Mathematikerinnen: Grace Hopper und Adele Goldstein.
Erst John von Neumann hatte die Idee der temporären Speicherung von
Daten und Programmen (in demselben Speicher), die grundlegend für die
Computerarchitektur der nächsten Jahrzehnte wurde.
In der Programmierung ging man von der zuvor verwendeten Maschinensprache über Assembler zu höheren problemorientierten Programmiersprachen über - wie etwa FORTRAN und COBOL. In dieser Zeit liegen die Anfänge der Betriebssysteme - auch die ersten Ideen zu Gemeinschaftssystemen wurden geboren, denn noch immer waren die Computer recht groß und teuer, so daß es günstig war, wenn sich mehrere Nutzer einen Rechner teilten.
Jack Kilby entwickelte schon 1959 das Prinzip des integrierten
Schaltkreises, der es später ermöglichte, unzählige Schaltelemente auf
engstem Raum unterzubringen.
In dieser Zeit wurden neue problemorientierte Sprachen wie BASIC
entwickelt; auch echtes Multitasking und Time-Sharing wurden nun
möglich und wurden Standard im Computerbetrieb.
(formatted 2004-04-17) |