Modellierung 200812. bis 14. März - Berlin |
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Der Workshop "Dienstleistungsmodellierung 2008" hat das Ziel, einen Überblick über den State-of-the-Art der Modellierung von Dienstleistungen zu geben. Dabei sollen sowohl aktuelle Problemstellungen und Lösungsansätze als auch zukünftige Entwicklungsperspektiven betrachtet werden. Der Workshop fokussiert einerseits Modelle zur Dienstleistungsentwicklung und -erbringung und andererseits Modelle von Informationssystemen, welche die Entwicklung und/oder Erbringung von Dienstleistungen unterstützen. Die Beiträge können alle Lebenszyklusphasen von Dienstleistungen sowie alle "Dimensionen" des Dienstleistungsbegriffs betrachten, die eine Basis zur Entwicklung von Ressourcenmodellen (Potenzialdimension), Prozessmodellen (Prozessdimension) und Produktmodellen (Ergebnisdimension) darstellen.
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Der Workshop Domänenspezifische Modellierungssprachen (DSML'08) beschäftigt sich mit Anwendung, Entwicklung und Auswirkung domänenspezifischer Modellierungssprachen (domain-specific modeling languages, DSMLs). DSMLs ermöglichen Domänenexperten, technologieferne Konzepte formal eindeutig in ihnen vertrauten Begriffen zu formulieren. Im Hintergrund sind die verwendeten Begriffe der DSML über geeignete Formalismen und Modelle auf technologienahe und/oder formal elementare Konzepte abgestützt, die der DSML eine eindeutige Bedeutung geben.
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Die Realisierung leistungsfähiger Softwaresysteme in Unternehmen setzt eine sorgfältige Analyse heutiger
und zukünftiger Anforderungen voraus. Um die damit verbundene Komplexität zu reduzieren, empfiehlt sich
nicht nur die Modellierung der zu implementierenden Software, sondern auch die Modellierung und ggfs.
die Reorganisation des jeweiligen Handlungskontextes, also etwa der relevanten Geschäftsprozesse.
Um eine enge, zielgerichtete Einbettung von Softwaresystemen in den betrieblichen Kontext zu erreichen,
ist es angeraten, die korrespondierenden Modelle zu integrieren. Das erfordert nicht nur eine Integration
der verwendeten Modellierungssprachen, sondern auch die Kooperation der jeweils zuständigen ExpertInnen
bzw. Disziplinen. Dabei ist vor allem an die beiden Teildisziplinen des Software Engineering, die
Softwaretechnik und das Requirements Engineering, sowie die Wirtschaftsinformatik zu denken.
Vor diesem Hintergrund ist der Workshop auf zwei miteinander verbundene Ziele gerichtet. Einerseits
sollen konkrete Ansätze (Methoden, Vorgehensweisen) und (industrielle) Erfahrungen zur Förderung des
IT-Business Alignment aus den drei Disziplinen vorgestellt werden. Hier ist etwa an die Aufbereitung
von Geschäftsprozessmodellen für Ziele des Software Engineering, die Adaption von Methoden des
Requirements Engineering für spezifische Analysen in der Wirtschaftsinformatik oder die Nutzung
von (Referenz-) Unternehmensmodellen im Requirements Engineering zu den-ken. Andererseits sollen,
eher grundsätzlich, Perspektiven einer engeren Kooperation von Software Engineering und
Wirtschaftsinformatik in Forschung, Lehre und Praxis entwickelt werden.
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Automobile Anwendungen erreichen eine solche Komplexität, dass traditionelle Techniken der Software-Entwicklung nicht mehr ausreichen. Die hohen Qualitätsanforderungen einerseits, die starken zeitlichen Randbedingungen an die Entwicklung andererseits können nur mit dem Einsatz einer modellbasierten Entwicklung erfüllt werden. Da diese Modelle in der Regel ausführbar sind, können bereits in frühen Entwicklungsphasen Simulationen durchgeführt und die Funktionen durch Versuche im Fahrzeug erprobt und validiert werden. Dabei werden Modelle zu verschiedenen Zwecken in je verschiedenen Phasen der Entwicklung eingesetzt: ein Funktionsmodell dient zur Entwicklung der Funktion an sich; das Streckenmodell beschreibt den Anteil der Systemumgebung, welcher in Interaktion mit der Funktion tritt; das Testmodell stimuliert Funktions- und Streckenmodell, um die Funktion systematisch zu prüfen; aus dem Implementierungsmodell wird schließlich der Applikationscode für das Steuergerät erzeugt. Der Begriff Modell in der modellbasierten Entwicklung bezieht daher auf recht verschiedene Anwendungen. Mittlerweile sind verschiedene Werkzeugketten für die modellbasierte Entwicklung etabliert. Bedeutende Werkzeuge sind etwa MATLAB/Simulink/ Stateflow, ASCET SD, SCADE, TargetLink, RealTime Workshop (Embedded Coder). Einige mit dieser Toolkette erstellten Modelle für Softwarefunktionen sind bereits heutzutage in Steuergeräten ?verbaut? und haben so die Tragfähigkeit der Vorgehensweise nachgewiesen.
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Dieser halbtägige Workshop befasst sich mit der Frage, wie wir Modellierung ausbilden sollen, einerseits in der Lehre an (Hoch-)schulen und andererseits in der Weiterbildung.
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Für die Dokumentation von funktionalen Anforderungen bzgl. Systemverhalten, Prozessen und Abläufen stehen verschiedene Modelle, Methoden und Vorgehensweisen zur Verfügung. Zum einen werden diese noch nicht konsequent verwendet, zum anderen lassen sie ein sehr weites Spektrum offen, wie, in welcher Kombination und mit welchem Detaillierungsgrad sie eingesetzt werden sollten. Es kommt hinzu, dass eine Reihe von Einflussfaktoren die Wahl von Vorgehen, Methoden, Modellen sowie den notwendigen Detaillierungsgrad und das erforderliche Abstraktionsniveau der Beschreibung beeinflussen. Gerade die Wahl des Detaillierungsgrades in Abhängigkeit vom Zeitpunkt im Projektverlauf legt die Balance zwischen Qualität und Kosten fest.
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Modellierung 2008 | Kontakt | zuletzt geändert am 11.03.2008