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INACommandFileGenerator
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Der INACommandFileGenerator ist eine unabhängige Java-Klasse, welche als Schnittstelle für Java-Programme zum Integrated Net Analyser (INA) dienen soll, einem interaktiven, terminalbasierten Petrinetz-Analysetool. Die Bedienung von INA wird dahingehend vereinfacht, dass dem Generator lediglich die auszuführenden Aufgaben übergeben werden müssen. Als Ergebnis wird eine Kommandodatei erstellt, welche die gegebenen Aufgaben bezüglich eines gegebenen Netzes (siehe Nutzung des INACommandFileGenerator) korrekt ausführt. Alternativ kann jedoch auch gleich die von INA erzeugte Ergebnisdatei SESSION.ina gelesen werden, da diese Datei bei der Generierung der Kommandodatei ebenfalls entsteht. Die konkrete Auswertung der Ergebnisse ist nicht Teil des Generators. Um den INACommandFileGenerator in einem Java-Programm nutzen zu können, ist zuerst einmal ein Generator-Objekt zu instanziieren. Dafür müssen dem Konstruktor zwei Parameter vom Typ File übergeben werden, wobei der erste den Pfad mitsamt Programmnamen angibt, unter dem INA zu finden ist. Der zweite Pfad muss ein bereits existierendes Verzeichnis beschreiben. Dieses wird als Arbeitsverzeichnis genutzt (wenn im Folgenden vom Arbeitsverzeichnis die Rede ist, so ist dieses Verzeichnis gemeint), d.h. hier werden Dateien hineingeschrieben, welche bei der Arbeit mit INA notwendig sind, und auch die von INA erzeugten Dateien COMMAND.ina und SESSION.ina finden sich hier. Nach der Instanziierung können dem Generator-Objekt nun die Aufgaben mitgeteilt werden, welche INA bearbeiten soll. Dies geschieht, indem ein Array von Integerwerten angelegt wird, welches für jede zu bearbeitende Aufgabe die entsprechende Konstante enthält. Bisher stehen folgende Aufgaben zur Auswahl:
Sollen also z.B. die Platzinvarianten des Netzes berechnet werden, so muss das Feld den Wert INACommandFileGenerator.DO_P_INVARIANTS enthalten. Durch den Aufruf der Methode setToDo(int[]) am Generator-Objekt, mit diesem Feld als Parameter, werden nun die Aufgaben mitgeteilt. Spätestens jetzt muss das zu analysierende Netz im von INA lesbaren Format unter dem Namen tempnet.pnt im Arbeitsverzeichnis gespeichert werden. Allerdings kann dies auch vor dem Starten des den Generator nutzenden Java-Programmes manuell getan werden. Der Generator ist nur auf Platz-Transitions-Netze ausgelegt. Bei anderen Netztypen kann es zu Fehlern kommen. Nun folgt der Aufruf der Methode generateCommandFile(), welcher die eigentliche Arbeit startet. Die Methode gibt einen Integerwert zurück, welcher Aufschluss über den Erfolg oder Misserfolg bei der Generierung der Kommandodatei gibt. Dieser Wert sollte gewissenhaft geprüft werden, bevor letztlich die generierten Dateien genutzt werden. Folgende Rückgabewerte sind bei der Methode generateCommandFile() möglich:
Es existiert bereits eine Anwendung, welche den Generator nutzt. Sie heißt InaControl und ist eine Anwendung des Petrinetz-Kerns (PNK). Siehe hierzu die Homepage des PNK sowie die Seite mit den implementierten Anwendungen.
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Yvonne Gabriel
Letzte Änderung: 19.4.2004 |
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