Technische Informatik 1 - Digitaltechnik
Aktuelles
- Beginn der Wintersemester Vorlesung: 15.10.2009 (keine gesonderte Einschreibung)
- Beginn der 1. Übungen: 10.11.2009 je nach Praktikumsgruppe (keine gesonderte Einschreibung)
- Einschreiben zum Praktikum: ab 6.10.2009 5:00 bis 16.11.2009
- Beginn des Praktikums: 17.11.2009 je nach Praktikumsgruppe
- Raumänderung! Am 19.11.2009 findet die Übung einmalig in RUD25 1.305 statt.
Inhalt
Die Lehrveranstaltung „Technische Informatik 1“ führt in die technischen Grundlagen
der Informatik ein. Im ersten Teil
„Grundlagen der Digitaltechnik“ (Sommersemester)
werden die Gebiete der Elektrotechnik behandelt, die für die Digitaltechnik wichtig sind:
Netzwerkanalyse, Transistorschaltungen, Logikgatter, Schaltkreisfamilien, Schaltalgebra und
Minimierungsverfahren.
Im zweiten Teil „Anwendungen der Digitaltechnik“
(Wintersemester) wird die Analyse und Synthese digitaler Systeme behandelt:
kombinatorische und sequenzielle Schaltungen, programmierbare Logikschaltungen,
arithmetisch-logische Einheiten und Mikroprozessoren.
Die Lehrveranstaltung besteht aus
Vorlesungen,
fakultativen
Übungen
und einem
Praktikum.
Nach einer kurzen Einführung in die Schaltalgebra und in Minimierungsverfahren
wird die Beschreibung und der systematischen Entwurf von kombinatorischen und
sequentiellen Schaltungen behandelt. Zur digitalen Realisierung von arithmetischen
Operationen werden binäre Zahlencodierungen erläutert.
Ausgehend vom Grundprinzip arithmetisch-logischer Einheiten werden Prozessor- und Speicherstrukturen
sowie programmierbare Logikstrukturen als grundlegendeHardwarekomponenten behandelt.
Gliederung der Vorlesung
- Schaltalgebra
- Logische Verknüpfungen
- Minimierungsverfahren
- Binäres Zahlensystem
- Kombinatorische Schaltungen
- Logikschaltungen
- Arithmetikschaltungen
- Sequentielle Schaltungen
- Flipflops
- Automaten
- Programmierbare Logikschaltungen
- Übersicht ASIC, PLD
- PLD-Strukturen
- Entwicklungswerkzeuge
- Speicher
- Halbleiterspeicher
- Magnetische und optische Speicher
- Prozessoren
- Grundaufbau
- Arithmetisch-logische Einheiten
- Mikroprogrammierung
- Beispiele
- Interface-Schaltungen
- Parallele Interface
- Serielles Interface
- ausgewählte Schnittstellen
Skripte zur Vorlesung
In den Übungen werden der Vorlesungsstoff und
die Praktikumsaufgabenstellungen anhand konkreter Aufgabenstellungen
vertieft.Schwerpunkte sind die Anwendung der
Schaltalgebra, Codierung, Dualzahlen, Zweierkomplementdarstellung,
Minimierung von Schaltfunktionen, Entwurfvon asynchronen und synchronen
Schaltwerken, Mealy- und Moore-Automaten, Mikrosteuerwerk.
Im Praktikum wird die Möglichkeit gegeben, die theoretischen Zusammenhänge durch
Simulation am Rechner und praktische Versuchsaufbauten mit
programmierbaren Logikschaltkriesen nachzuvollziehen.
-
KS-SIM: Kombinatorische Schaltungen - Simulation
-
KS-LAB: Kombinatorische Schaltungen - Labor
-
SS-SIM: Sequentielle Schaltungen - Simulation
-
SS-LAB: Sequentielle Schaltungen - Labor
-
MP-SIM: Mikroprozessor - Simulation
-
MP-LAB: Mikroprozessor - Labor
Die Versuche bauen auf einander auf und bilden Paare (SIM und LAB).
Sie müssen in der angegebenen Reihenfolge absolviert werden.
Gegenwärtig gibt es folgende Betreuer:
-
Simulation in RUD25, R. 3.216:
Sebastian Jaenisch,
Thomas Schuettler,
Sascha Stuebing,
Wadim Bayerbach
-
Labor in RUD25, R. 4.316:
Dr. Manfred Günther,
Dr. Olaf Hochmuth,
Sebastian Jaenisch,
Thomas Schuettler,
Sascha Stuebing,
Wadim Bayerbach
Gegenwärtig gibt es folgende Versuchsanleitungen:
-
Anleitungen für SIM- und LAB-Versuche:
(PDF)
-
vorgefertigte Baugruppen für SIM-Versuche:
(ZIP)
In den Anleitungen zur Versuchsvorbereitung der Laborversuche gibt es so genannte
Vorbereitungsaufgaben. Die Lösungen dieser Vorbereitungsaufgaben und die
Simulationsergebnisse des jeweils dazugehörenden Simulationsversuches sind zur
Durchführung des Laborversuches erforderlich und deshalb ins Labor mitzubringen.
Wichtig sind noch die Laborordnung und
die Hinweise zur Organisation des Praktikums:
Literatur
- Bücherliste, Hardwarebeschreibungen
(PDF)
- Hinweise zum Praktikum
(HTM)
- Max+PlusII Kurzreferenz
(TXT)
Software
Es ist möglich, die Aufgaben des Simulationspraktikums auch auf einem privaten Rechner mit der WIN9X/2k/XP-Software
Max+Plus II zu lösen.
Zur Freischaltung ist eine kostenlose Lizenzierung bei Altera erforderlich.
- Altera Download und Lizenzierung
(HTM)
- MAX+PLUS II BASELINE Installationsdatei
(EXE)
(Für Linux-Nutzer: läuft offensichtlich auch in Wine. )
- Handbücher
(PDF)
- Link zu Altera
(HTM)
Dr. Frank Winkler
Dr. Manfred Günther
24.09.2009, 18:54:52