Die 1. Humboldt Informatik GONG SHOW (HIGS'04)

Gong

Die HIGS'04 gibt wissenschaftlichen Mitarbeitern und Doktoranden des Instituts die Gelegenheit, Ihre Forschung einem breiten Publikum vorzustellen. Jeder Teilnehmer hat 2 Minuten Zeit, auf wenigen Folien Ihre/Seine Forschungsarbeit vorzustellen. Das Konzept ist auch als "Flash-Session" auf Konferenzen bekannt.

Zum Program

Neu: Fotos von der HIGS'04

Wann?

Am 5. Mai 2004 begeht das Institut für Informatik den "Tag der Informatik". Die Humboldt Informatik GONG SHOW wird an diesem Tag um 16:30 Uhr - eine Stunde lang - stattfinden.

Wo?

Im Erwin-Schrödinger Zentrum, Konferenzraum 0'119.

Wer?

Zum Zuhören sind natürlich alle herzlich eingeladen.

Wie?

30 Teilnehmer haben jeweils genau 2 Minuten Zeit, gegebenenfalls mittels Overhead-Folien, Interesse für Ihre Forschung zu wecken. Aus Zeitgründen sind Präsentationen per Beamer nicht zugelassen. Nach 2 Minuten erschallt der GONG für den nächsten Vortragenden.

Weitere Infos

Die GONG-SHOW wird von Prof. Felix Naumann organisiert:

naumann@informatik.hu-berlin.de
(030) 2093 3905
Raum IV.122

Programm


Mitarbeiter
Thema
Lehrstuhl
16:30 Uhr
Prof. Felix Naumann
Kurze Einführung
Informationsintegration
1
Matthias Jüngel Wie kann ein Roboter sehen? Künstliche Intelligenz
2
Jan Hoffmann Active Vision
Künstliche Intelligenz
3
Jörg Hakenberg Wie finde ich heraus, was andere bereits herausgefunden haben? Wissensmanagement in der Bioinformatik
4
Stefan Kirchner Approximationsalgorithmen für Shortest Common Superstring Algorithmen und Komplexität
5
Steffen Bickel Multiview-Clustern Wissensmanagement
6
Ralf Heese Neue Konzepte für RDF-Managementsysteme Datenbanken und Informationssysteme
7
Michael Behrisch Random intersection graphs Zufällige Strukturen und Algorithmen
8
Jan Wendler
FlowGrid - Benutzerfreundliche Strömungssimulationen im Grid Parallele und Verteilte Systeme
9
Ulf Brefeld Textklassifikation Wissensmanagement
10
Peter Ibach Value Webs Rechnerorganisation und Kommunikation
11
Jens Bleiholder
Aus zwei mach eins: Data Merging Informationsintegration
12
Michael Piefel
Metamodellierung Systemanalyse
13
Dagmar Monett Díaz Agent-based Configuration of (Metaheuristic) Algorithms Künstliche Intelligenz
14
Melanie Weis
Duplikaterkennung in XML Informationsintegration
15
Heiko Müller Beseitigen inhaltlicher Fehler und Widersprüche in Genomdaten Datenbanken und Informationssysteme
16
Axel Weiß Deklarative Beschreibung signalverarbeitender Systeme Signalverarbeitung und Mustererkennung
17
Adrianna Alexander Temporal Logic of Distributed Actions Theorie der Programmierung
18
Olaf Beyersdorff Wie lang müssen Beweise sein? Komplexität und Kryptographie
19
Manfred Hild Was kann ein Roboter mit einem 2-Neuronen-Gehirn? Künstliche Intelligenz
20
Silke Trißl Durch den Dschungel biologischer Datenquellen Wissensmanagement in der Bioinformatik
21
Manuel Bodirsky Wie viele planare Graphen mit n Knoten gibt es? Algorithmen und Komplexität
22
Mirjam Minor Experience Management (fällt wg. Krankheit aus)
Künstliche Intelligenz
23
Uwe Knauer Sicherheitsmanagment mit Bildauswertung Signalverarbeitung und Mustererkennung
24
Frank Stoinski CORBA Component Model Streaming Extension Systemanalyse
25
Emeterio Navarro Agentenbasiertes Investment Strategien Künstliche Intelligenz
26
Felix Hupfeld Persönliches Informationsmanagement mit StorageBox Parallele und Verteilte Systeme
27
Sven Herschel
Herausforderungen im Peer-to-Peer Data Management Datenbanken und Informationssysteme
28
Jan Richling Komponierbarkeit von Echtzeitsystemen Rechnerorganisation und Kommunikation
29
Basmah El Haddad Multi-agents in Medical Emergency Services Systems Künstliche Intelligenz


Kurzfassungen

Durch den Dschungel biologischer Datenquellen
Silke Trißl
Die Verknüpfung von biologischen Datenquellen kann über die bei einzelnen Einträgen angegebenen externen ID's erfolgen. Neben nicht vorhandenen ID's stellt auch eine Unschärfe der Information ein Problem dar. An dem Beispiel von zwei Datenquellen soll dies verdeutlicht werden.

Experience Management
Mirjam Minor
Meine Arbeit beschäftigt sich mit intelligenten Techniken für den Umgang mit Erfahrungswissen.
Dabei spielt das Retrieval (Wiederfinden) von Wissen eine wesentliche Rolle, beispielsweise mit Fallbasiertem Schließen für Texte. Hinzu kommen Aspekte und Prozesse eines ganzheitlichen Wissensmanagements, etwa ein Lifecycle-Modell für Wissensinhalte, deren Erwerb und Pflege durch Menschen und Tools, Einbeziehung von Benutzern und Auswertung von Feedback.
Eine Frucht dieser Arbeit ist unter anderem das Experience Book für Studierende der Informatik (https://roy.informatik.hu-berlin.de/ExpBookII), das im Wintersemster 03/04 erstmalig am Institut eingesetzt wurde.